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Schwangerschaftsvorsorge bei Katzen

Wir beantworten die wichtigsten Fragen

Können Sie sich etwas Putzigeres vorstellen als winzig kleine Katzenbabys? Die Antwort ist offensichtlich. Warum sonst gehören Katzenvideos auf den einschlägigen Videoplattformen zu den beliebtesten Inhalten? Bevor die zuckersüßen Kitten das Licht der Welt erblicken liegt jedoch ein weiter Weg vor der Katzenmama und ihren Haltern.

Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Katze vor, während und nach der Schwangerschaft optimal begleiten, um den kleinen Fellknäueln einen guten Start ins Leben zu bieten. Was sind die wichtigsten Fakten zur Trächtigkeit? Wie verhält sich eine schwangere Katze? Wie kann ich meiner schwangeren Katze helfen? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Schwangerschaftsvorsorge bei Katzen möchten wir im Folgenden beantworten.

Bildquelle: Adobe Stock / 2002lubava1981

16. September 2021

Was Sie über Katzen und ihre Trächtigkeit wissen sollten

Katzen sind enorm fruchtbare Tiere, sodass sogar mehrere Würfe pro Jahr möglich sind. Häufig sind es zwei bis drei. Noch interessanter ist, dass sich die Anzahl der Kitten angefangen vom ersten (meist kleinen) Wurf erhöht. Während der erste Wurf lediglich zwei bis drei Kitten hat, sind es danach in der Regel drei bis sechs Kitten oder mehr. Jede Schwangerschaft (Tragzeit) dauert etwa 60 bis 72 Tage also ca. neun Wochen.

Datenquelle zur Grafik

In Anbetracht dieser Tatsache müsste die Katzenpopulation auch in Deutschland eigentlich explodieren. Ein Blick auf die Statistik zeigt jedoch, dass die Zahl der Katzen hierzulande in den vergangenen Jahren nahezu stabil geblieben ist. Das gilt sowohl für die Haushalte mit einer Katze als auch für Haushalte mit zwei bzw. drei oder mehr Katzen. Parallel dazu gibt es bei der Hundepopulation hingegen einen deutlichen Trend nach oben.

Wann können Katzen schwanger werden?

Als sehr fruchtbare Tiere können Katzen nahezu zu jeder Zeit im Jahr schwanger werden. Das gilt natürlich nur für nicht kastrierte Tiere. Wenn Sie also sicher verhindern möchten, dass Ihre Katze trächtig wird, führt kein Weg um eine Kastration herum. Diesen Zeitpunkt sollten Sie auch nicht zu weit hinauszögern. Trächtig werden können Katzen immerhin bereits unmittelbar nach der Geschlechtsreife. Erkennen können Sie die fruchtbaren Tage anhand der sogenannten Rolligkeit, die etwa alle drei bis vier Wochen auftritt.

Achten Sie auf folgende Verhaltensweisen:

  • Rastlosigkeit
  • Reiben an Menschen und Gegenständen
  • Abgabe von seltsamen Geräuschen
  • Vermehrte Pflege der Geschlechtsteile
  • Häufiges Rollen auf dem Boden
  • Abstecken des Reviers durch Urinieren
  • Verlust des Appetits
  • Zunahme des Bauchs und des Gewichts
  • Einnahme der Paarungsposition (das Hinterteil in die Luft strecken)
  • Auffälliges Nestverhalten

Was sind die wichtigsten Anzeichen für eine schwangere Katze?

Tja, ist meine Katze nun trächtig oder nicht? Diese Frage stellen sich die meisten Katzenhalter. Leider lässt sich eine Schwangerschaft in der ersten Zeit nach dem Deckakt noch nicht sicher feststellen. Erst nach ungefähr drei Wochen zeigen sich Anzeichen für eine Schwangerschaft. Eines der deutlichsten Zeichen ist das Anschwellen der Zitzen. Diese färben sich darüber hinaus rosafarben und treten deutlich hervor.

Auch das Fell um die Zitzen herum wird bei einer Schwangerschaft etwas lichter. Wirklich sicher diagnostizieren lässt sich eine Katzenschwangerschaft jedoch nur beim Tierarzt. Dieser kann den Nachwuchs durch vorsichtiges Abtasten des Bauches ertasten. Lassen Sie dies unbedingt einen erfahrenen Tierarzt machen. Wer selbst Hand anlegt, kann den kleinen Kitten leicht schaden. Zudem besteht die Möglichkeit eines Ultraschalls, der 100-prozentige Sicherheit gibt.

Wie läuft die Trächtigkeit bei Katzen ab?

Vom Deckakt bis zur Geburt der etwa 12 bis 13 cm großen Kätzchen vergehen rund 60 bis 72 Tage. In dieser Zwischenzeit passiert eine Menge. Das lässt sich am einfachsten anhand einer Aufzählung veranschaulichen:

  • Tag 0: Hier findet die Befruchtung beim Deckakt durch einen Kater statt.
  • Tag 6: Die befruchteten Eizellen wandern zur Gebärmutter.
  • Tag 12: Die Eizellen nisten sich in der Wand der Gebärmutter ein.
  • Tag 21: Jetzt, nach ca. drei Wochen, sind die Katzenembryos per Ultraschall erkennbar.
  • Tag 28: Schon mit etwa 4 Wochen haben die Katzenbabys eine Größe von drei bis vier cm erreicht.
  • Tag 38: In diesem Abschnitt bilden sich Muskeln, Nerven und Sinnesorgane aus.
  • Tag 50: Jetzt besitzen die schon sieben bis acht cm großen Kätzchen bereits ein Fell.
  • Tag 60 bis 70: Nun steht die Geburt der voll entwickelten Kitten an.

Wann sollte ich zum Tierarzt?

Zum Tierarzt sollten Sie immer dann gehen, wenn Sie sicher feststellen lassen möchten, ob Ihre Katze schwanger ist. Das funktioniert ab dem 17. bis 21 Tag. Wichtig: Auf wie viele Kätzchen Sie sich freuen dürfen, können Sie jedoch erst ab ungefähr dem 40. Schwangerschaftstag per Ultraschalltest erfahren. Auch im Fall vom Komplikationen sollten Sie unbedingt den Weg zum Tierarzt antreten.

Besonders problematisch ist die Unterscheidung zwischen einer echten Schwangerschaft und einem sogenannten Wurmbauch durch Wurmbefall. Typisch sind auch hier Symptome wie ein dicker Bauch und extremer Appetit. Bei Unsicherheiten ist der Gang zum Tierarzt immer die bessere Option.

Tipp: Hätten Sie gewusst, dass eine Tierkrankenversicherung die Kosten für solche Untersuchungen sowie für weitere Vorsorgeuntersuchungen übernimmt? Bei PETPROTECT profitieren Sie sogar von einer Kostenerstattung in Höhe von bis zu 100 Prozent. Finden Sie jetzt den passenden Tarif und sichern Sie ihre Samtpfote optimal ab!

Was benötigt eine schwangere Katze?

Dass sich der Körper der trächtigen Katze während der Schwangerschaft umstellt, werden Sie schnell bemerken. Mit dem geänderten Verhalten verändern sich auch die Bedürfnisse der werdenden Mama. Um die Trächtigkeit so angenehm und sicher wie möglich zu machen, braucht Ihre Katze vor allem Ruhe.

Schaffen Sie in Ihrem Haus mehrere gemütliche Rückzugsorte und sorgen Sie idealerweise für viel Licht und frische Luft. Ideal ist ein katzensicherer Balkon bzw. eine entsprechend eingerichtete Terrasse. Große Belastungen wie etwa Sprünge aus mehreren Metern Höhe sollten nach Möglichkeit vermieden werden.

Das Gleiche gilt für Stress, Streit mit anderen Katzen sowie die Konfrontation mit unbekannten Situationen. Auch das Thema Nähe ist nicht zu vernachlässigen. Viele Katzen werden sehr verschmust. Andere dagegen können die menschliche Nähe gar nicht ertragen. Beobachten Sie Ihr Tier und respektieren Sie es, wenn Ihre Katze keinen allzu intensiven Kontakt möchte.

Benötigt meine Katze in der Schwangerschaft spezielles Futter?

Damit die heranwachsenden Kätzchen optimal versorgt sind, benötigt Ihre Katze viel Energie. Eine trächtige Katze benötigt dabei etwa 50 Prozent mehr Kalorien. Achten Sie dabei bitte auf möglichst hochwertiges Futter, das mit wichtigen Mineralien und Vitaminen ausgestattet ist. Mindestens ebenso wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung.

Achtung: Die erhöhte Kalorienmenge samt hochwertigen Nährstoffen sollte Ihre Katze auch während der Stillzeit erhalten!

Muss ich meiner Katze bei der Geburt helfen?

Jede Geburt ist ein besonderes Ereignis. Allerdings können gerade Katzen nur allzu gut auf Zaungäste verzichten. Das ist auch kein Problem, denn meist kommen die werdenden Katzenmamas sehr gut allein klar. Was Sie jedoch tun können, ist die richtige Umgebung zu schaffen. Gönnen Sie Ihrer Katze den notwendigen Freiraum und richten Sie am besten mehrere Wurfkisten ein. So kann sich Ihre Katze den optimalen Ort aussuchen. Greifen Sie bitte nur ein, wenn Komplikationen auftreten.

Woran erkenne ich, dass es bald losgeht?

Das ist die Frage, die sich alle Katzenhalter stellen. Dass es bald losgeht, können Sie beispielsweise daran erkennen, dass sich die Kitten im Bauch der Katzenmama zunehmend bewegen. Das ist nicht nur tastbar, sondern häufig auch von außen sichtbar. Macht sich die Katzenmutter dann auf die Suche nach einem geeigneten Ort für die Geburt, dauert es nicht mehr lange. Hier zeigen Katzen ein prüfendes Verhalten und schauen sich selbst bekannte Dinge wie Schränke, Schubladen, Wäschekörbe und sogar ihre Lieblingsplätze nochmals ganz genau an.

Hinzu kommen weitere typische Verhaltensweisen wie unter anderem:

  • Ihre Katze versteckt sich
  • Erfolglose Gänge aufs Katzenklo
  • Zunehmende Unruhe
  • Viele Katzen fressen nichts mehr

So bereiten Sie die Katzengeburt rechtzeitig vor

Schon einige Tage vor der Geburt sollten Sie alle notwendigen Vorbereitungen treffen. Stellen Sie die Wurfkiste in einen angenehm warmen und ruhigen Raum. Ideal ist ein Temperaturbereich von 21 bis 23 Grad Celsius. Darüber hinaus sollten Sie einige Dinge bereithalten, um der Katzenmama im Bedarfsfall zu helfen oder um das Gewicht der Kitten festzuhalten.

Dazu zählen beispielsweise:

  • Weiche Tücher
  • Gepolsterte Box
  • Heizkissen
  • Nabelklemme
  • Absaugkatheter
  • Einweghandschuhe
  • Desinfektionsmittel
  • Küchenwaage
  • Schreibzeug
  • Telefonnummer des Tierarztes

PETPROTECT bietet Ihren Kitten einen perfekten Start ins Leben

Sie möchten Ihrer Katzenmama und den Kitten bestmöglich helfen? Dann können Sie selbst viel tun. Angefangen vom Futter über das Einrichten einer Wurfkiste sind die Möglichkeiten breit gefächert. Komplettiert wird die perfekte Schwangerschaftsvorsorge durch eine umfangreiche tierärztliche Begleitung von Beginn an.

Die Katzenkrankenversicherung von PETPROTECT bietet hier ein Rundum-sorglos-Paket mit bis zu 100 Prozent Kostenübernahme für Untersuchungen und Behandlungen beim Tierarzt. Auch die Kitten sind in der ersten Zeit mitversichert. Informieren Sie sich jetzt und komplettieren Sie mit PETPROTECT die Schwangerschaftsvorsorge für Ihre Katzenmama.

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