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Kleiner Anlass, großer Schaden

Darum ist eine Hundehaftpflichtversicherung essenziell

In Deutschland leben über sieben Millionen Hunde. Und dank der Corona-Pandemie ist deren Zahl auch in diesem Jahr abermals deutlich angestiegen. Gleichzeitig hatten bedingt durch den Lockdown auch die Hundeschulen über viele Monate geschlossen.

Das ist eine explosive Mischung, denn unzureichend erzogene Hunde stellen eine besondere Gefahr dar. Nicht unbedingt für Leib und Leben, aber zumindest für den Geldbeutel ihrer Halter. Aber auch in normalen Zeiten verursachen Hunde jährlich unzählige Sach- und Personenschäden, für die im besten Fall eine Versicherung aufkommt.

Laut den Angaben des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV) handelt es sich allein in Deutschland um 100.000 Haftpflichtschäden im Jahr mit einer Gesamtschadenssumme von 80 Millionen Euro. Umso wichtiger, dass wir einmal einen Blick auf typische Haftpflichtschäden werfen, um deren Wichtigkeit für Hundehalter hervorzuheben.

Bildquelle: Adobe Stock / Rodney

9. November 2021

Was ist eine Hundehaftpflichtversicherung?

Eigentlich ist die Hundehaftpflichtversicherung eine Hundehalterhaftpflichtversicherung. Sie schützt Hundehalter nämlich vor Ansprüchen Dritter für Schäden, die durch den eigenen Hund angerichtet worden sind. Das betrifft sowohl Sachschäden als auch Personenschäden, die hinsichtlich ihrer Schadenssumme schwerwiegender ausfallen.

In Deutschland haften Hundehalter nämlich vollumfänglich und in der Höhe unbegrenzt für solche Schäden. Was bei einer beim Spielen heruntergeworfenen Vase oder einem zerkratzten Parkett noch kein Problem ist, kann bei einem Personenschaden schnell den finanziellen Ruin bedeuten. Im Übrigen sind Sie auch dann für einen von Ihrem Vierbeiner verursachten Schaden verantwortlich, wenn Sie selbst gar nicht zugegen waren.

Zwischen Pflicht und freiwilligem Schutz

Umso wichtiger ist der Abschluss der Hundehaftpflicht, zumal Personenschäden schnell sechsstellige Schadenssummen aufrufen können. Erstaunlich ist hierbei allerdings, dass die Versicherung nur in sechs Bundesländern Pflicht ist. Namentlich sind dies:

  • Berlin
  • Sachsen-Anhalt
  • Hamburg
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen
  • Niedersachsen

In den meisten anderen Ländern besteht eine Versicherungspflicht nur dann, wenn es sich um einen Listenhund handelt. Dabei unterscheidet sich abermals von Bundesland zu Bundesland, welche Hunde auf der „Rasseliste“ stehen und welche nicht. Lediglich in Mecklenburg-Vorpommern gibt es gar keine Versicherungspflicht. Eine Befragung unter Hundehaltern aus dem Jahr 2017 zeigt jedoch, dass der weit überwiegende Teil der Halter den Schutz einer Hundehaftpflichtversicherung schätzt.

Datenquelle zur Grafik

Demnach verfügten 72 Prozent der Halterinnen und Halter über eine solche Versicherung. Was sich auf der einen Seite gut anhört, ist auf den zweiten Blick problematisch. Immerhin ist damit beinahe ein Drittel aller Hunde in Deutschland noch unversichert. Zum Problem wird das nicht nur für den Halter, sondern auch für potenziell Geschädigte.

Kann ein Halter ohne Versicherung etwa nicht für den Schaden aufkommen, bleibt der Geschädigte auf seinem Schaden sitzen. Besonders bitter ist das etwa bei verletzungsbedingter Arbeitsunfähigkeit oder sogar einem Todesfall. Mit der Hundehaftpflichtversicherung von PETPROTECT sichern Sie sich schon für einen geringen monatlichen Beitrag optimal ab. Informieren Sie sich jetzt über unsere Tarife und streichen Sie noch heute eine Sorge von Ihrer Liste!

Fallbeispiele: Schäden können immer und überall passieren!

Um die Wichtigkeit einer Hundehaftpflichtversicherung zu verdeutlichen, lohnt sich der Blick auf typische Schadensfälle und die dabei entstehenden Kosten.

Fall 1: Zerkratztes Parkett im Urlaub

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit Ihrem Hund ins benachbarte Ausland in den Urlaub. Dort beziehen Sie ein schickes Ferienhaus mit teurem Parkett. Was Sie nicht bedacht haben, sind die Krallen Ihres Hundes. Diese hinterlassen beim Rennen durch das Haus sichtbare Kratzer auf dem Boden.

Außerdem findet Ihr Hund die Holzmaserung interessant und beginnt zu „graben“, während Sie mit der Familie kurz im Restaurant sind. Der Schaden beträgt rund 4.000 Euro. Eine Hundehaftpflichtversicherung mit einem integrierten Baustein für Mietsachschäden reguliert diesen Schaden problemlos. Andernfalls müssen Sie den Schaden beim Vermieter selbst begleichen.

Fall 2: Kaputte Brille beim Hundesitting

Sie sind für einige Tage verreist und haben einen guten Freund gebeten, sich um Ihren Hund zu kümmern. Dazu gehören auch regelmäßige Spaziergänge. Leider ist Ihr Freund nicht darauf vorbereitet, dass Ihr Hund manche Menschen besonders stürmisch begrüßt. Bei einem Spaziergang passiert, was passieren muss.

Ihr Hund geht voll in die Leine, um einen älteren Herren freudig zu begrüßen. Ihr Freund kann den Hund nicht richtig zurückhalten. Beim Anspringen stößt Ihr Hund dem Mann die Brille von der Nase. Diese geht beim Herunterfallen zu Bruch. Da es sich um eine speziell angefertigte Brille mit Spezialgläsern handelt, liegt der Schaden bei 580 Euro. Auch hier springt die Hundehaftpflichtversicherung ein, denn auch Dritte, die Ihren Hund unentgeltlich hüten, sind versichert.

Fall 3: Ihr Hund beißt einen Artgenossen

Hunde sind wie Menschen. Manchmal reicht ein kleiner Anlass und schon wird aus einer harmlosen Konversation ein handfester Streit. Ihr Hund spielt mit seinem Lieblingsspielkumpanen, doch plötzlich werden aus den spielerischen Bissen echte Bisse. Bei der Auseinandersetzung geht Ihr Hund etwas rabiater mit dem ohnehin körperlich unterlegenen Hund des Nachbarn um.

Unter dem Strich stehen mehrere Bissverletzungen an Hals und Ohr, die vom Tierarzt versorgt und genäht werden müssen. Darüber hinaus muss der Hund des Nachbarn für einige Zeit Medikamente einnehmen, um eine Wundinfektion zu verhindern. Hätten Sie keine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen, würden auf Sie Tierarztkosten im Rahmen von rund 800 Euro zukommen.

Fall 4: Verkehrsunfall durch ausgerissenen Hund

Ihr Hund reißt sich nicht von der Leine los? Ja, das ist unwahrscheinlich, kann aber passieren. Stellen Sie sich einmal vor, Sie laufen mit Ihrem Hund an der Straße entlang. Plötzlich fährt ein bis zum Anschlag getuntes Fahrzeug mit lauter Musik vorbei. Ihr Hund erschreckt sich zu Tode und löst sich aus dem Halsband. Auf der „Flucht“ rennt der Hund auf die Fahrbahn. Ein Autofahrer weicht in einer Schrecksekunde aus und kollidiert dabei mit einem entgegenkommenden PKW.

Glücklicherweise werden die Fahrer nur leicht verletzt. Die beiden Fahrzeuge dagegen erleiden einen wirtschaftlichen Totalschaden. Die Schadenssumme liegt bei rund 35.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für das Abschleppen, die Fahrbahnreinigung sowie die Gesundheitskosten der beiden Leichtverletzten. Wohl dem, der in einem solchen Fall eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen hat.

Fall 5: Gestürzter Radfahrer ist arbeitsunfähig

So richtig hoch werden die Schadenssummen in der Regel dann, wenn es zu Personenschäden kommt. Der Klassiker in Sachen Hundehaftpflicht ist immer wieder der Konflikt zwischen Hunden und Radfahrern.

Schnell ist es passiert, dass Ihr Hund, der sich eigentlich gar nicht für Radfahrer interessiert, doch einmal plötzlich in dessen Richtung zieht. Vor lauter Schreck verreist ein mit gemäßigtem Tempo vorbeiradelnder Rennradler den Lenker, verbremst sich und stürzt. Bei dem Sturz zieht sich der Radler zahlreiche Verletzungen zu. Darunter ein Bruch des Schlüsselbeins, eine Trümmerfraktur des Handgelenks sowie einen Anbruch des Unterkiefers.

Aufgrund der schweren körperlichen Einschränkungen ist der Mann für fast ein Jahr arbeitsunfähig. Inklusive Behandlungskosten, Verdienstausfall und Schmerzensgeld beläuft sich die Schadenssumme auf 120.000 Euro. Wer will das schon aus eigener Tasche zahlen müssen?

Fazit: Ruhiger schlafen mit einer Hundehaftpflichtversicherung

Sie sehen, Schäden sind im Handumdrehen passiert und erreichen schnell enorme Schadenssummen, die Sie unter Garantie nicht aus der Portokasse zahlen können. Wer im Angesicht von Schadenssummen in schwindelerregender Höhe ruhiger schlafen möchte, sichert sich mit einer guten Hundehaftpflichtversicherung gegen nahezu alle Eventualitäten ab. Klicken Sie sich durch das Tarifangebot von PETPROTECT und wählen Sie den Versicherungsschutz, der optimal zu Ihnen passt!

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